JOMO-Sommercamp 2024 – Joy Of Missing Out – 27. Juli bis 4. August 2024

FOMO Fear Of Missing Out ist die Angst, etwas zu verpassen. Die Panik, dass das Leben an dir vorbeizieht und du später bereuen wirst, nicht dabei gewesen zu sein… . Verpasse nicht das Sommercamp und transformiere Angst zu Freude. Gemeinsam von FOMO zu JOMO!

JOMO Joy Of Missing Out ist die Freude, etwas zu verpassen. Das Sommercamp ist eine Einladung zu einem bewussteren Leben. Wir widmen uns eine Woche lang nur dem, was wirklich wichtig ist und gut tut, was uns in Kontakt mit dem echten Moment und ins Miteinander bringt.

Enjoy! Das Sieben-Linden-Sommercamp ist JOMO pur!
Joy Of Missing Out ganz einfach in Sieben Punkten:

1. Digital detox

Instagram, Facebook und Co ziehen dich hinein in das Leben der anderen? FOMO beinhaltet das Bemühen, permanent mit anderen digital in Verbindung zu bleiben. JOMO auf dem Sommercamp-Areal heißt: Die Smartphones sind offline, WLAN gibt es nicht. Lebe im Jetzt! Wende dich den Menschen vor Ort zu. Oder übe Selfcare, finde Ruhe im Wald, am Teich oder im Haus der Stille. Trotzdem erreichbar: Es gibt ein Festnetztelefon und kabelgebundenes Internet. Am Weg vor dem Ökodorf können Handys genutzt werden.

2. Bewusst aus der Fülle wählen

An uns wurde allen Ernstes der Wunsch herangetragen, dass wir weniger Programmpunkte im Sommercamp anbieten mögen! Doch die Vielzahl der politischen und kulturellen Veranstaltungen, die vielfältigen Workshops für Selbst- und Gruppenerfahrung sind der Nährboden für Entwicklungssprünge und Aha-Erlebnisse. Dieses Jahr arbeiten wir gemeinsam im Sinne von JOMO darauf hin, dass jede:r bewusst aus der Fülle des Programmes auswählt, ohne die Sorge etwas zu verpassen. „Weniger ist mehr!“– vielleicht wird das dein persönliches Aha-Erlebnis?

3. Trockentrenntoiletten ohne Trinkwasser

Wir entbehren eigentlich nichts, wenn wir aufhören ins Trinkwasser zu sch… und per Knopfdruck 5-9 Liter Wasser ins Klärwerk zu spülen. Im Gegenteil – die verschiedenen Trockentrenntoiletten-Systeme im Ökodorf zeigen, wie sauber, simpel und geruchsarm Kompostklos funktionieren. Zurück zu den Kreisläufen: Die Fäkalien-Kompostierungsanlage sowie die Schilf-Klärbeete bereiten die Hinterlassenschaften auf und bringen sie ins Ökosystem zurück. Unsere Biogasanlage stellt aus Fäkalien Haushaltsbiogas her, auf dem Gas backen wir vegane Pfannekuchen für alle. Und dann wieder vorne…

4. Autofreies Gelände

Das Ökodorf Sieben Linden ist eine autofreie, naturnahe Siedlung, d.h. die Fahrzeuge parken vor dem Ökodorf. Man kann zwar im Auto oder Caravan übernachten, doch das eigene Zelt unterm Sternenhimmel oder ein Zimmer im Gästehaus Strohtel ist auch ein Erlebnis. Ziehe bitte gern auch die Möglichkeit in Betracht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen! Lass den Stress des Autofahrens weg, spare fossile Ressourcen und werde zum Fahrgast. Unsere Bushaltestelle „Ökodorf Sieben Linden“ ist direkt am Platz, von hier aus erreichst du die Bahnhöfe Salzwedel und Wolfsburg sehr leicht!

5. Überwiegend vegan – direkt aus dem Garten

Es ist die pure Freude auf tierische Produkte zu verzichten, denn das Ökodorf-Küchenteam hat jahrelange Erfahrung mit pflanzlicher Kost und serviert köstliche, ausgewogene Gerichte. Alle Zutaten sind bio oder aus der eigenen Ökodorf-Gärtnerei, wo unser Gartenteam nachhaltig ackert. Gemüse aus dem Garten auf den Teller, frischer geht‘s nicht. Lasst uns gemeinsam beginnen, auf Tierleid und die schlechte CO2-Bilanz von Milch, Eiern und Käse immer mehr zu verzichten. Dogmatismus liegt uns fern: Es werden vegetarische Alternativen angeboten.

6. Auftanken und Weltretten in Balance

Die Zeit in der wir leben, schreit nach Engagement. Es gibt sooo viel zu tun in der Welt! Auch Aktivisti kennen die Angst, eine Chance zu verpassen: Jede Demo, jede Aktion könnte wichtig sein für den Wandel! Die Sommercamp-Woche ist eine besondere Zeit, in der du auftanken kannst, gemeinsam mit anderen und für dich. Und gleichzeitig gibt es so viele Inspirationen für das gute Leben, für politisches Handeln, sodass der/die Weltretter:in in dir sich gezielt auf den nächsten Einsatz vorbereiten kann – ohne in die Überforderung zu rutschen.

7. Ausgelassen und rauscharm

Trunken vor Glück sind unsere Gäste ziemlich oft. Berauschende legale Drogen (sprich Wein und Bier) sind im Camp immer wieder, aber nicht immer erhältlich. Hochprozentiger sowie mitgebrachter Alkohol ist unerwünscht. Illegale Drogen sind verboten und die Regeln des Jugendschutzgesetztes gelten. Für Raucher:innen gibt es eine Raucher-Ecke. Kaffee genießen wir bewusst als Luxus-Getränk aus den Tropen. Unsere Kultur des Feierns und Tanzens ist eine ausgelassene Stimmung ohne Rausch. Lasst uns alle Sinne wecken und uns an der authentischen Begegnung berauschen, an der Natur und an der eigenen tiefen Lebensfreude!