Referent* - Andreas Rummel

Andreas Rummel

Ich wurde 1958 in Bremen geboren und schon beim Abitur hatte ich der Konsumgesellschaft der
Rücken gekehrt – zumindest innerlich. In den 80er Jahren wurde es dann konkret: Kommune,
Alternativtechnik, Beziehung mit Kind – zusammen leben und arbeiten, am Deister südlich von
Hannover.
Ich bin dem treu geblieben, lebe heute in einer Hausgemeinschaft und arbeite freiberuflich als
Fachautor. Ich lebe glücklich ohne Wohlstand im klassischen Sinne, ohne Fokus auf finanzielle
Sicherheit, aber in großem Reichtum!
Ich nehme mir Zeit für Verbindungen zu meinem Körper (Yoga, Feldenkrais), zur Natur (Garten,
Wald), zur Schöpfungskraft (Sitzplatz, Gebet), zur Musik (Trommeln, Gitarre) und zu meinen
Mitmenschen. Selten lese ich ein Buch, täglich aber die tageszeitung. Ein Radio hab ich, einen
Fernseher nicht.
Seit 2008 lerne ich intensiv von indigenen Kulturen, welche Möglichkeiten sich bieten, Mensch zu
sein. Die Grundlage dieses Weges bildet das Wissen nordamerikanischer Indianer, dass Jon Young,
Mala Spottet Eagel (t 2019), Paul Raphael, Sal Gencarelle und andere in mein Leben brachten.
2012 lernte ich die naturverbundene Ritualarbeit von Sobonfu Some kennen, die mich seitdem im
Bann hält. Nach einer dreijährigen Ausbildung bei ihr begleite ich nun Ausbildungskurse, die nach
Sobonfus überraschendem Tod (2017) u. a. von Jessica Heiler angeboten werden.
Mein Lebensweg ist mir ein Geschenk: Je mehr ich lerne, desto größer wird meine Neugier. Je mehr
ich praktiziere, desto größer wird meine Lebensfreude, meine Dankbarkeit.
So mag ich alt und älter werden.

Veranstaltungen von und mit Andreas Rummel

    April 2020