Neuer Podcast – Folge 158: Friedensbewegung 2026 – jünger, europäischer, auf keinem Auge blind! Mit Clemens Ronnefeldt
Mit Clemens Ronnefeldt
Kriege in Europa und weltweit. Immer mehr Aufrüstung. Die Wehrpflicht rückt näher. Viele Menschen wollen etwas tun – wissen aber nicht wie. Dazu kommt die gesellschaftliche Polarisierung rund um friedenspolitische Fragen, die so manche zusätzlich verunsichert und lähmt.
Clemens Ronnefeldt ist seit bald vier Jahrzehnten als Referent für Friedensfragen für den Internationalen Versöhnungsbund tätig. In diesem Gespräch gibt er Orientierung – ohne die eigenen Widersprüche innerhalb der Bewegung kleinzureden.
In dem Interview erfährst du:
- Welche friedenspolitischen Verbände und Netzwerke es gibt – sicher auch in deiner Nähe!
- Wann die nächsten zentralen Aktionen 2026 stattfinden.
- Wie man Demo-Aufrufe kritisch prüfen kann – und warum das wichtig ist.
- Was „auf keinem Auge blind“ bedeuten kann.
- Warum Friedensarbeit bei der eigenen inneren Arbeit beginnt.
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch
Hölderlin
Clemens ist überzeugt, dass die Friedensbewegung gerade an Kraft gewinnt, weil sie bereit ist, sich zu verändern. Er beschreibt, wie die Bewegung mit ihren eigenen inneren Widersprüchen und konträren Meinungen umgehen kann.
Ein ehrliches und ermutigendes Gespräch für alle, die Frieden nicht nur denken, sondern ins Handeln kommen wollen.
Clemens Ronnefeldt:
Clemens Ronnefeldt, geb. 1960, ist seit 1992 Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund. Nach Theologie-Studium und Friedensarbeiterausbildung arbeitete er in Flüchtlingslagern im ehemaligen Jugoslawien und reiste vielfach in die Region Westasien. Seine Schwerpunkte: politische Konfliktanalyse (Ukraine, Westasien), Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying und Vernetzung der Friedensbewegung. Er verfasste zahlreiche friedenspolitische Artikel, ein Buch über „Die neue NATO, Irak und Jugoslawien“ und produzierte 135 TV-Sendungen zu Friedensfragen.
https://versoehnungsbund.de/aktiv/friedensreferat