Gemeinschaftsdynamiken erkennen, halten und prozessorientiert unterstützen
Viele Wohnprojekte scheitern trotz Beratung und Begleitung nicht an Finanzierung oder Baufragen, sondern an ungelösten Konflikten, Machtfragen, fehlender Kommunikation und mangelnder gemeinsamer Ausrichtung. Genau hier setzt diese Weiterbildung an: Sie unterstützt dich als Wohnprojektberater*in dabei, Gruppen in herausfordernden Phasen sicher, klar, menschlich und prozessorientiert zu begleiten und soziale Dynamiken besser zu verstehen und zu gestalten.
Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an erfahrene Prozessbegleiter*innen, Wohnprojekteberater*innen und fachliche Expert* innen aus Architektur, Ökonomie, Organisationen, Wohnprojekten und Kommunen, die ihre Kompetenz in der Begleitung sozialer Prozesse in Wohnprojekten vertiefen und professionalisieren möchten.
Zeitumfang und Ort
Die zwei fünftägigen Präsenzmodule (jeweils von Sonntagabend bis Freitagmittag) finden im Ökodorf Sieben Linden statt. Auch die Abende sind Teil des Weiterbildungsprogramms – etwa in Form von Kaminabenden, kollegialem Austausch und durch das vertiefende Kennenlernen des Ökodorfs und seiner Gemeinschaft.
Zwischen den beiden Präsenzmodulen wird der Lernprozess in Peergroups und einem monatlichen Online-Stammtisch aktiv weitergeführt. Ergänzt wird dies durch ein bis zwei individuelle Coachinggespräche pro Person, die Raum für persönliche Reflexion, Klärung und Weiterentwicklung der eigenen Rolle als Begleiter*in bieten.
Inhalte
Der Gemeinschaftskompass bildet den roten Faden der beiden Weiterbildungsmodule und dient als Rahmen für die Diagnose und Weiterentwicklung gemeinschaftlicher Projekte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Individuen und Gemeinschaft, aber auch auf dem Zusammenspiel mit den anderen Faktoren.
Ein zentraler Baustein ist die Arbeit mit Konflikten und der Aufbau einer konstruktiven Kommunikationskultur in Gruppen. Dazu gehört das Kennenlernen verschiedener Wege und Ansätze der Konfliktmoderation.
Ein wichtiges Thema für viele Wohnprojekte ist das Tabuthema “Macht”. Wie können wir als Begleiter*innen dazu beitragen, dass Machtkonflikte nicht verdeckt ausgetragen, sondern konstruktiv bearbeitet werden und alle Beteiligten in ihre Kraft kommen? Die Deep Democracy nach Arnold Mindell gibt dazu wichtige Inspirationen.
Für ein gutes Miteinander braucht es mehr als Methoden zur verbalen Kommunikation. Embodiment, Körperwahrnehmung, die Bedeutung von Atmosphäre, Ritualen und Kontakt sowie eine traumainformierte Perspektive spielen eine wichtige Rolle. Die Frage ist dabei immer: Was braucht welche Gruppe, um sich sicher, verbunden und handlungsfähig zu fühlen?
Das zweite Modul ist bewusst offen angelegt und gibt neben den bereits festgelegten Inhalten Raum dafür, die konkreten Anliegen der Teilnehmenden zu vertiefen. Auf dem Programm stehen Inputs aus Art of Hosting und aus der Soziokratie, insbesondere in Bezug auf Großgruppenmoderation, Beteiligung und Entscheidungsfindung. Verschiedene Entscheidungsverfahren – wie systemisches Konsensieren, KonsenS, KonsenT oder Mehrheitsverfahren – werden miteinander verglichen und in ihrer Wirkung auf Gruppen reflektiert.
Ziel
Ziel dieser Weiterbildung ist es, die Kompetenz der Teilnehmenden im Bereich sozialer Prozesse spürbar zu stärken, eine lebendige Community of Practice aufzubauen und das bestehende Netzwerk der Wohnprojektberater*innen zu erweitern. So entsteht ein gemeinsamer Lern- und Unterstützungsraum, der weit über die beiden Module hinauswirkt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung trias mit dem Freundeskreis Ökodorf e.V
Weitere Informationen und einen direkten Kontakt zur Stiftung trias finden Sie hier:
www.stiftung-trias.de
Ronja Bader, ronja.bader@stiftung-trias.de
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Gemeinschaftsdynamiken erkennen, halten und prozessorientiert unterstützen
Viele Wohnprojekte scheitern trotz Beratung und Begleitung nicht an Finanzierung oder Baufragen, sondern an ungelösten Konflikten, Machtfragen, fehlender Kommunikation und mangelnder gemeinsamer Ausrichtung. Genau hier setzt diese Weiterbildung an: Sie unterstützt dich als Wohnprojektberater*in dabei, Gruppen in herausfordernden Phasen sicher, klar, menschlich und prozessorientiert zu begleiten und soziale Dynamiken besser zu verstehen und zu gestalten.
Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an erfahrene Prozessbegleiter*innen, Wohnprojekteberater*innen und fachliche Expert* innen aus Architektur, Ökonomie, Organisationen, Wohnprojekten und Kommunen, die ihre Kompetenz in der Begleitung sozialer Prozesse in Wohnprojekten vertiefen und professionalisieren möchten.
Zeitumfang und Ort
Die zwei fünftägigen Präsenzmodule (jeweils von Sonntagabend bis Freitagmittag) finden im Ökodorf Sieben Linden statt. Auch die Abende sind Teil des Weiterbildungsprogramms – etwa in Form von Kaminabenden, kollegialem Austausch und durch das vertiefende Kennenlernen des Ökodorfs und seiner Gemeinschaft.
Zwischen den beiden Präsenzmodulen wird der Lernprozess in Peergroups und einem monatlichen Online-Stammtisch aktiv weitergeführt. Ergänzt wird dies durch ein bis zwei individuelle Coachinggespräche pro Person, die Raum für persönliche Reflexion, Klärung und Weiterentwicklung der eigenen Rolle als Begleiter*in bieten.
Inhalte
Der Gemeinschaftskompass bildet den roten Faden der beiden Weiterbildungsmodule und dient als Rahmen für die Diagnose und Weiterentwicklung gemeinschaftlicher Projekte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Individuen und Gemeinschaft, aber auch auf dem Zusammenspiel mit den anderen Faktoren.
Ein zentraler Baustein ist die Arbeit mit Konflikten und der Aufbau einer konstruktiven Kommunikationskultur in Gruppen. Dazu gehört das Kennenlernen verschiedener Wege und Ansätze der Konfliktmoderation.
Ein wichtiges Thema für viele Wohnprojekte ist das Tabuthema “Macht”. Wie können wir als Begleiter*innen dazu beitragen, dass Machtkonflikte nicht verdeckt ausgetragen, sondern konstruktiv bearbeitet werden und alle Beteiligten in ihre Kraft kommen? Die Deep Democracy nach Arnold Mindell gibt dazu wichtige Inspirationen.
Für ein gutes Miteinander braucht es mehr als Methoden zur verbalen Kommunikation. Embodiment, Körperwahrnehmung, die Bedeutung von Atmosphäre, Ritualen und Kontakt sowie eine traumainformierte Perspektive spielen eine wichtige Rolle. Die Frage ist dabei immer: Was braucht welche Gruppe, um sich sicher, verbunden und handlungsfähig zu fühlen?
Das zweite Modul ist bewusst offen angelegt und gibt neben den bereits festgelegten Inhalten Raum dafür, die konkreten Anliegen der Teilnehmenden zu vertiefen. Auf dem Programm stehen Inputs aus Art of Hosting und aus der Soziokratie, insbesondere in Bezug auf Großgruppenmoderation, Beteiligung und Entscheidungsfindung. Verschiedene Entscheidungsverfahren – wie systemisches Konsensieren, KonsenS, KonsenT oder Mehrheitsverfahren – werden miteinander verglichen und in ihrer Wirkung auf Gruppen reflektiert.
Ziel
Ziel dieser Weiterbildung ist es, die Kompetenz der Teilnehmenden im Bereich sozialer Prozesse spürbar zu stärken, eine lebendige Community of Practice aufzubauen und das bestehende Netzwerk der Wohnprojektberater*innen zu erweitern. So entsteht ein gemeinsamer Lern- und Unterstützungsraum, der weit über die beiden Module hinauswirkt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung trias mit dem Freundeskreis Ökodorf e.V
Weitere Informationen und einen direkten Kontakt zur Stiftung trias finden Sie hier:
www.stiftung-trias.de
Ronja Bader, ronja.bader@stiftung-trias.de
Gemeinschaftsdynamiken erkennen, halten und prozessorientiert unterstützen
Viele Wohnprojekte scheitern trotz Beratung und Begleitung nicht an Finanzierung oder Baufragen, sondern an ungelösten Konflikten, Machtfragen, fehlender Kommunikation und mangelnder gemeinsamer Ausrichtung. Genau hier setzt diese Weiterbildung an: Sie unterstützt dich als Wohnprojektberater*in dabei, Gruppen in herausfordernden Phasen sicher, klar, menschlich und prozessorientiert zu begleiten und soziale Dynamiken besser zu verstehen und zu gestalten.
Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an erfahrene Prozessbegleiter*innen, Wohnprojekteberater*innen und fachliche Expert* innen aus Architektur, Ökonomie, Organisationen, Wohnprojekten und Kommunen, die ihre Kompetenz in der Begleitung sozialer Prozesse in Wohnprojekten vertiefen und professionalisieren möchten.
Zeitumfang und Ort
Die zwei fünftägigen Präsenzmodule (jeweils von Sonntagabend bis Freitagmittag) finden im Ökodorf Sieben Linden statt. Auch die Abende sind Teil des Weiterbildungsprogramms – etwa in Form von Kaminabenden, kollegialem Austausch und durch das vertiefende Kennenlernen des Ökodorfs und seiner Gemeinschaft.
Zwischen den beiden Präsenzmodulen wird der Lernprozess in Peergroups und einem monatlichen Online-Stammtisch aktiv weitergeführt. Ergänzt wird dies durch ein bis zwei individuelle Coachinggespräche pro Person, die Raum für persönliche Reflexion, Klärung und Weiterentwicklung der eigenen Rolle als Begleiter*in bieten.
Inhalte
Der Gemeinschaftskompass bildet den roten Faden der beiden Weiterbildungsmodule und dient als Rahmen für die Diagnose und Weiterentwicklung gemeinschaftlicher Projekte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Individuen und Gemeinschaft, aber auch auf dem Zusammenspiel mit den anderen Faktoren.
Ein zentraler Baustein ist die Arbeit mit Konflikten und der Aufbau einer konstruktiven Kommunikationskultur in Gruppen. Dazu gehört das Kennenlernen verschiedener Wege und Ansätze der Konfliktmoderation.
Ein wichtiges Thema für viele Wohnprojekte ist das Tabuthema “Macht”. Wie können wir als Begleiter*innen dazu beitragen, dass Machtkonflikte nicht verdeckt ausgetragen, sondern konstruktiv bearbeitet werden und alle Beteiligten in ihre Kraft kommen? Die Deep Democracy nach Arnold Mindell gibt dazu wichtige Inspirationen.
Für ein gutes Miteinander braucht es mehr als Methoden zur verbalen Kommunikation. Embodiment, Körperwahrnehmung, die Bedeutung von Atmosphäre, Ritualen und Kontakt sowie eine traumainformierte Perspektive spielen eine wichtige Rolle. Die Frage ist dabei immer: Was braucht welche Gruppe, um sich sicher, verbunden und handlungsfähig zu fühlen?
Das zweite Modul ist bewusst offen angelegt und gibt neben den bereits festgelegten Inhalten Raum dafür, die konkreten Anliegen der Teilnehmenden zu vertiefen. Auf dem Programm stehen Inputs aus Art of Hosting und aus der Soziokratie, insbesondere in Bezug auf Großgruppenmoderation, Beteiligung und Entscheidungsfindung. Verschiedene Entscheidungsverfahren – wie systemisches Konsensieren, KonsenS, KonsenT oder Mehrheitsverfahren – werden miteinander verglichen und in ihrer Wirkung auf Gruppen reflektiert.
Ziel
Ziel dieser Weiterbildung ist es, die Kompetenz der Teilnehmenden im Bereich sozialer Prozesse spürbar zu stärken, eine lebendige Community of Practice aufzubauen und das bestehende Netzwerk der Wohnprojektberater*innen zu erweitern. So entsteht ein gemeinsamer Lern- und Unterstützungsraum, der weit über die beiden Module hinauswirkt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung trias mit dem Freundeskreis Ökodorf e.V
Weitere Informationen und einen direkten Kontakt zur Stiftung trias finden Sie hier:
www.stiftung-trias.de
Ronja Bader, ronja.bader@stiftung-trias.de